Atemschutzmasken im Alltag und ihre Nutzung

Frau mit Mundschutz am Flughafen

FFP steht für face filtering piece. Die Masken werden überwiegend im Arbeitsalltag eingesetzt, wenn aus auf den Schutz vor Schwebteilchen ankommt. Neuerdings fand sich hier auch eine Nützlichkeit in Bezug auf das Corona-Virus.
Die Masken bieten Schutz vor ungiftigen Stoffen. Ungiftig im Zusammenhang mit Stoffen, die auf Wasser und Öl basieren. Sie filtern Schwebstoffe wie Staub und andere Partikel aus der Luft. Die Einwegmaske schützt die Atemwege und die Lunge. Masken der Kategorie FFP 1 sorgen auch für einen Schutz vor Gerüchen. Organische Dämpfe werden ebenfalls unschädlich gemacht.

Doch wovor schützen die Masken denn nun im Einzelnen? Die Masken schützen nachweislich bei Feinstaub, Rauch und Aerosolen sowohl auf Öl- als auch auf Wasserbasis. Pollen, Zement- und Gipsstaub fallen ebenfalls in deren Ressort. Schutz vor Staub von Kalksteinen, Heustaub und Tierhaaren bieten die Produkte ebenfalls. Überall, wo die Luft maximal mit dem 4-fachen Grenzwert für den Arbeitsplatz belastet ist, schützt die Maske. Bei einem Sauerstoffgehalt unter 19,5% muss man einen isolierenden Atemschutz verwenden. Eine FFP 1 Maske filtert mit maximal 80%. Das bedeutet, dass Partikel mit einer Größe bis zu 0,6 μm herausgefiltert werden. Bei der Leckage erreicht die Maske einen Wert von 25%, was wiederum bedeutet, dass bei einem undichten Sitz und durch den Durchlass bis zu einem Viertel an Gesamtleistung verloren geht.

Im Arbeitsalltag werden die Masken eingesetzt, um die Lunge zu schützen. Feinstaubmasken verhindern, dass Staub in die Lungenbläschen gerät. Die Schäden, die dadurch entstehen führen zu Entzündungen und im schlimmsten Fall zu Tumoren. Manche Tätigkeiten sind besser verrichtet, wenn man dabei eine derartige Maske trägt: Reinigungsarbeiten in verschmutzten Räumen, Staubentwicklung bei Reinigungsarbeiten, alle Arbeiten mit Mehl, Heu und Getreide, Gerüche die reizen, hobeln, schleifen, bohren und auch bei Allergien wie gegen Pollen. Hierbei werden eben alle Teilchen mit einer Größe bis zu sechs Mikrometer aufgehalten und gefiltert. Krankheitserreger gehören ebenfalls dazu. Ohne Kennzeichnung ist eine Kategorisierung der Masken unzulässig und unzuverlässig.

Ein Atemventil ist praktisch bei jeder Maske, da sie hilft, den Widerstand zu senken. Das macht das Atmen angenehmer. Die Atemluft ist jedoch ungefiltert, wenn sie austritt. Daher muss man die FFP 1 Maske regelmäßig auswechseln, auch wenn sich genug Schadstoffe in den Filtern gesammelt haben. Das gilt auch, wenn die Filtermaterialien zu durchfeuchtet sind, als wenn man sie noch gebrauchen könnte.
Masken mit der Kategorie FFP können vor Erregern und Viren schützen. Doch der Grad, in dem sie schützen, hängt von der Stufe der Maske ab. Die Maske schützt nicht zuverlässig vor Viren. Die Leckage von 25% ist dafür nicht ausreichend genug. Die Viren und Bakterien haben es zu leicht, über undichte Stellen an den Seiten und undichtes Filtermaterial in das Innere zu gelangen. Diese infizieren dann die Schleimhäute. Aerosole bleiben manchmal auch nicht sicher stecken. Durch sie kann man sich ebenfalls anstecken.

Eine FFP1 Maske eignet sich hervorragend für den einfachen Arbeitsalltag, wenn man reinigt, schraubt und bohrt. Auch für Allergiker eignen sich die Masken sehr gut. Doch für die fortgeschrittenen Belastungen mit schwerwiegenderen Chemikalien sollte man auf jeden Fall auf höhere Schutzstufen zurückgreifen.